Zukunft zum Anfassen: Die Junge Innung erlebt Lackierroboter bei Hänssler

Ein Blick in die Zukunft des Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerks: Die Junge Innung war zu Gast bei der Hänssler GmbH in Göppingen – mit einem klaren Ziel: den Einsatz eines Lackierroboters live zu erleben.

Denn im Betrieb von Stephan Rinas ist seit Kurzem ein echter Meilenstein im Einsatz: Einer der ersten Lackierroboter in einem deutschen Karosserie- und Lackierbetrieb.

Der sogenannte „T1000 CurveRobot“ automatisiert Teile des Lackierprozesses und zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technologie das Handwerk unterstützen kann. Besonders beeindruckend: Das Neun-Achsen-System ermöglicht es dem Roboter, Fahrzeugteile aus nahezu jedem Winkel präzise zu lackieren. Unterstützt durch 3D-Vision und KI plant er eigenständig den Sprühprozess und imitiert dabei die Bewegungen erfahrener Lackierer.

Lackierroboter live erleben!
Auch in der Praxis überzeugt die Technik: Mehr Effizienz, gleichbleibend hohe Qualität und ein reduzierter Materialverbrauch sind klare Vorteile. Gleichzeitig sorgt der Einsatz des Roboters für eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden – ein wichtiger Faktor, gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels.

Für die Teilnehmer der Jungen Innung wurde deutlich: Automatisierung ersetzt nicht das Handwerk – sie unterstützt es. Während der Roboter lackiert, können Fachkräfte andere anspruchsvolle Arbeiten übernehmen, etwa in der Vorbereitung oder im Finish.

Neben der Technik stand auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Der Besuch bot wertvolle Impulse, wie Betriebe sich zukunftssicher aufstellen können und welche Rolle Innovation dabei spielt.

Ein herzliches Dankeschön an das Team der Hänssler GmbH für die offenen Einblicke und den inspirierenden Austausch!

Fazit: Das Handwerk bleibt handwerklich – wird aber gleichzeitig digitaler, effizienter und zukunftsfähiger.